Rund um die Schwangerschaft ranken sich unzählige Mythen – von der Haarfarbe bis zur Herztonfrequenz. Manches ist harmloser Aberglaube, anderes verunsichert unnötig. Hier trennen wir bei den bekanntesten Mythen Wahrheit von Legende.
Mythos: Haare färben gefährdet das Baby
Die Sorge ist weit verbreitet, aber meist unbegründet: Beim Färben gelangt nur sehr wenig der Inhaltsstoffe in den Körper. Wer ganz sichergehen möchte, wartet das erste Trimester ab, nutzt sanftere Produkte und sorgt für gute Belüftung.
Weitere bekannte Mythen
- „Sodbrennen bedeutet viele Haare beim Baby“: ein netter Spruch, mehr nicht.
- „Die Herzfrequenz verrät das Geschlecht“: wissenschaftlich nicht haltbar.
- „Du musst für zwei essen“: Es zählt die Qualität, nicht die Menge – siehe Ernährung.
- „Bei Übelkeit ist es ein Mädchen“: reine Spekulation.
Im Zweifel nachfragen
Bei echten Unsicherheiten ist die Frauenärztin oder Hebamme immer die bessere Adresse als Halbwissen aus dem Bekanntenkreis. So gehst Du entspannter durch die Schwangerschaft.
Häufige Frage
Darf ich mir in der Schwangerschaft die Haare färben?
In der Regel ja. Viele warten dennoch das erste Trimester ab und greifen zu schonenden Mitteln – das ist eine persönliche Entscheidung.