Babyschwimmen: Das Vergnügen für Kind und Eltern

Baby mit blauen Augen schaut unter einer Decke hervor.© Angela Waye - shutterstock.com

Bereits seit den 60er Jahren existiert der Begriff Babyschwimmen in Deutschland. Die meisten Eltern entscheiden sich bereits in der Schwangerschaft dazu einen Kurs für das Kind zu buchen, denn die Babyschwimmkurse sind nach wie vor beliebt. Zur damaligen Zeit boten Hebammen und Physiotherapeuten Mutter-Kind-Kurse an, sobald die Kinder 6 Monate alt waren. Heute sind die Richtlinien etwas anders gehalten und Mütter können auch später noch rechtzeitig mit dem Kurs beginnen. Wir haben einige wichtige Informationen zum Babyschwimmen zusammengetragen.

Ab wann ist das Babyschwimmen geeignet?

Der genaue Zeitpunkt wird heute nicht mehr anhand eines Monats oder Alterszeitpunktes festgelegt. Eltern können mit dem Kurs beginnen sobald das Kind die Fähigkeit besitzt die Körpertemperatur allein zu regeln. Dieser Zeitpunkt ist bei allen Kindern unterschiedlich. Eine Beurteilung durch die Hebamme oder den Kinderarzt ist deswegen zu empfehlen. Solltest du also nicht genau wissen, wann du mit deinem Kind zum Babyschwimmen gehen kannst, solltest du deine Hebamme oder deinen Kinderarzt um Rat fragen.

Hinweis: Vor dem vierten Lebensmonat sollten Kinder nicht in öffentliche Schwimmbäder gehen.

Können Kinder in diesem Alter schwimmen?

Natürlich nicht. Aber Kinder in diesem Lebensabschnitt können ohne weitere Probleme (natürlich in den Händen der Mutter bzw. des Vaters) ein wenig Plantschen. Gerade das Hörvermögen ist zu diesem Zeitpunkt um einiges besser als bei Erwachsenen. Die Fokussierung des Blicks ist für Kinder unter Wasser möglich, solange sie sich noch in diesem frühen Stadium der Entwicklung befinden.

Welche positiven Wirkungen hat das Babyschwimmen auf das Kind?

Kinder haben nicht nur Spaß beim Babyschwimmen, sondern der Körper des Kindes erfährt positive Auswirkungen. Wir haben die positiven Eigenschaften näher beleuchtet:

  • Skelet und Muskulatur: Studien haben beweisen, dass Kinder, die von Geburt an im Wasser Zeit verbringen durften, eine bessere Muskulatur und Skelettentwicklung aufwiesen. Kinder, die frühzeitig beim Babyschwimmen waren, können im Durchschnitt die Wirbelsäule bereits nach 6 Monaten strecken.
  • Kommunikationstraining: Schwimmbabys sammeln bereits im Schwimmkurs erste kognitive Erfahrungen. Kinder bewegen sich im Wasser angstfrei und ungezwungen. Zusätzlich wird die Bindung zwischen dem Kind und dem Elternteil gestärkt, was der späteren Entwicklung positiv entgegenkommt.

Tauchen: Ja oder Nein!

Hier gibt es keine konkreten Aussagen. Wichtig erscheint in diesem Fall, dass dein Kind dafür bereit ist. Sobald es keinen Spaß dran hat, solltest du das Tauchen nicht vornehmen. Ein geschulter Kursleiter testet das Tauchvergnügen mit der Wassergussmethode.

Das sollten Eltern zum Babyschwimmen mitbringen

Beim Babyschwimmen bedarf es eine besondere Ausstattung. Bedenkt immer, dass diese Kurse in einem öffentlichen Schwimmbad stattfinden. Deswegen sind die wichtigsten Utensilien natürlich die eigenen Badekleidungen und nicht zu vergessen die Schwimmwindel oder Badewindel. Hierbei handelt es sich um eine spezielle Windel, die für Badebesuche geeignet ist. Je nach Modell kann es sich um eine Windel mit besonderen Eigenschaften handeln oder um eine Einlage, die in eine normale Hose gelegt wird.

Zusätzlich kannst du diverse Badeutensilien mitnehmen. Bademantel und Creme sind sicherlich nicht verkehrt und schaffen ein positives Erlebnis für das Baby.

 

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