Plantschen, Strampeln und Lachen im warmen Wasser: Babyschwimmen ist ein Vergnügen für Kind und Eltern – und fördert ganz nebenbei die Entwicklung. Hier erfährst Du, was Babyschwimmen bringt und worauf Du achten solltest.
Was Babyschwimmen fördert
Im Wasser kann sich Dein Baby frei bewegen und schult dabei spielerisch Motorik und Körpergefühl. Der enge Kontakt zu Dir stärkt die Bindung, und viele Babys genießen das warme Wasser sichtlich. Es geht dabei nicht ums Schwimmenlernen, sondern um Bewegung, Nähe und Spaß.
Worauf Du achten solltest
- Der richtige Zeitpunkt: meist ab etwa dem dritten bis vierten Monat, wenn Dein Baby den Kopf gut hält,
- warmes Wasser: spezielle Babyschwimm-Becken sind angenehm temperiert,
- kurze Einheiten: Babys ermüden schnell,
- nie unbeaufsichtigt: Du bist immer in Griffnähe.
Kurse machen es leichter
In einem Babyschwimmkurs lernst Du unter Anleitung die richtigen Griffe und Übungen – und triffst andere Familien. Frag bei Schwimmbädern oder Hebammen nach Angeboten in Deiner Nähe.
Häufige Frage
Lernt mein Baby dabei schwimmen?
Nein, fürs richtige Schwimmen ist es noch zu früh. Babyschwimmen dient der Bewegung, der Wassergewöhnung und dem gemeinsamen Spaß – nicht dem Schwimmenlernen.
Praktisches für den ersten Kursbesuch
Ins Wasser geht Dein Baby mit einer Schwimmwindel, die eng an Bauch und Beinen abschließt – oft wird zusätzlich eine Windelhose darüber verlangt. Frag im Kurs nach, viele Bäder haben feste Vorgaben.
Eine Einheit dauert selten länger als zwanzig bis dreißig Minuten, und das ist auch genug: Babys kühlen im Wasser schneller aus als Erwachsene. Zittern, blasse Lippen oder Quengeln sind das Signal, aufzuhören. Plane danach Zeit zum Aufwärmen, Trinken und meistens Schlafen ein – der Nachmittag gehört dem Nickerchen. Und geh nicht mit hungrigem, aber auch nicht mit frisch gefüttertem Baby ins Wasser; etwa eine Stunde Abstand zur Mahlzeit ist angenehm für alle Beteiligten.
Muss mein Baby vorher geimpft sein?
Vorgeschrieben ist das nicht, viele Kurse setzen aber die üblichen Grundimmunisierungen voraus – schon weil im Kurs mehrere Familien zusammenkommen. Frag beim Anbieter nach und sprich es bei der nächsten Vorsorgeuntersuchung an.
