Aromatherapie zur Geburtserleichterung

Wie wirkungsvoll Düfte sein können, zeigen schon die verschiedenen Jahreszeiten mit ihren ganz typischen Gerüchen. Vielleicht fühlst Du Dich besonders beim Geruch eines Sommerregens wohl in Deiner Haut und kannst Dich bei Zimt und Apfel Duft so richtig entspannen? Die Aromatherapie macht sich genau diese Wirkung zunutze und beeinflusst Deinen Körper ausschließlich durch Düfte. Es kann hierdurch eine leichtere Geburt ermöglicht werden, bei der Du weniger Schmerzen spürst. Gerade die psychologische Komponente der Wehenschmerzen wird durch Aromatherapie beeinflusst. Du kannst Dich besser entspannen, findest neue Energie und trittst Deinen Weg durch die Geburt voller Zuversicht an.

Wie die Aromatherapie angewendet wird

Deine Hebamme wird sich mit der Aromatherapie möglicherweise gut auskennen. Sie kann für die individuelle Situation das passende ätherische Öl ausdeuten. Die Auswahl ist groß, denn viele Öle bieten während der Geburt eine sinnvolle Unterstützung. Absolute Spitzenreiter unter den Aromaölen sind jedoch Muskatellersalbei, Lavendel und Kamille. Alle drei sind in der Lage, große Entspannung zu erzeugen, Schmerzen zu lindern und so die Geburt zu erleichtern. Möglicherweise wirst Du während der Aromatherapie spüren, dass Deine Angst und Unsicherheit schnell nachlässt.

Deine Hebamme wird, um allergische Reaktionen zu vermeiden, zunächst einen Test durchführen. Hierzu wird eine verdünnte Lösung des entsprechenden Öls auf deinen Arm gegeben. Bleibt eine Reaktion aus, kann das Öl bedenkenlos angewendet werden.

Die Duftstoffe des Öls werden in der Regel über eine Duftlampe oder einen Zerstäuber in die Raumluft abgegeben und dort verteilt. Du kannst den Duft jedoch nur dezent wahrnehmen, da die Konzentration möglichst gering gehalten wird. Grund hierfür ist vor allem die empfindliche Nase Deines Babys. Ein allzu heftiger Duft im Raum kann die ersten Atemzüge zu einem unangenehmen Erlebnis machen.

Die Aromatherapie sollte immer von einer erfahrenen Person durchgeführt werden. Mögliche Nebenwirkungen sind kaum bekannt. Gibt es dennoch einmal einen Duft, bei dem es Dir übel wird, so lässt sich die Therapie sofort abbrechen.

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