Nach der Geburt bist Du mit Deinem Baby nicht allein: Eine ganze Reihe von Fachleuten begleitet Euch durch die erste Zeit. Diese Nachsorge ist wichtig für die Gesundheit von Mutter und Kind – und größtenteils eine Leistung der Krankenkasse. Hier erfährst Du, welche Unterstützung Dir zusteht.
Die Hebammen-Nachsorge
Deine Hebamme betreut Dich auch nach der Geburt zu Hause. In den ersten Tagen kommt sie häufig, später seltener – die Nachsorge ist bis zu zwölf Wochen nach der Geburt möglich, bei Bedarf auch länger. Sie hilft beim Stillen, kontrolliert die Rückbildung und Wundheilung und hat ein Auge auf das Gedeihen Deines Babys.
Rückbildung und Vorsorge
- Rückbildungsgymnastik: stärkt Beckenboden und Bauchmuskulatur – ein Kurs ist Kassenleistung.
- U-Untersuchungen: die Vorsorgeuntersuchungen Deines Babys beginnen direkt nach der Geburt (U1, U2) und werden regelmäßig fortgesetzt.
- Nachuntersuchung: Etwa sechs bis acht Wochen nach der Geburt steht ein Kontrolltermin bei Deiner Frauenärztin an.
Hilfe annehmen lohnt sich
Nutze diese Angebote – sie geben Sicherheit und entlasten Dich im oft anstrengenden Wochenbett. Bei Fragen oder Sorgen ist Deine Hebamme die erste Ansprechpartnerin.
Häufige Frage
Wann sollte ich mit der Rückbildung beginnen?
Mit einem angeleiteten Rückbildungskurs meist etwa sechs bis acht Wochen nach der Geburt, nach einem Kaiserschnitt entsprechend später. Deine Hebamme berät Dich.