Angst bei Kindern – verstehen und liebevoll begleiten

Angst vor der Dunkelheit, vor Monstern unterm Bett oder vor der Trennung von den Eltern: Ängste gehören zur kindlichen Entwicklung dazu. Sie sind meist ganz normal und vorübergehend. Hier erfährst Du, wie Du Deinem Kind durch ängstliche Phasen hilfst.

Warum Kinder Ängste haben

Ängste verändern sich mit dem Alter: Kleinkinder fürchten oft die Trennung, Kindergartenkinder Dunkelheit und Fantasiewesen, Schulkinder eher Leistungssituationen. Das ist ein Zeichen dafür, dass Dein Kind die Welt zunehmend versteht – und kein Grund zur Sorge.

So hilfst Du Deinem Kind

  • Ängste ernst nehmen: Mach sie nicht lächerlich, sondern höre zu und nimm sie an.
  • Sicherheit geben: Nähe, ein Nachtlicht oder ein vertrautes Kuscheltier wirken Wunder.
  • Mut bestärken: Lob für kleine mutige Schritte stärkt das Selbstvertrauen.
  • Rituale schaffen: feste Abläufe, etwa zum Einschlafen, geben Halt.

Wann wird Angst zum Problem?

Wenn Ängste sehr stark werden, lange anhalten und den Alltag Deines Kindes deutlich einschränken, kann mehr dahinterstecken. Dann lohnt sich ein Gespräch mit der Kinderärztin, die bei Bedarf weitere Unterstützung vermittelt.

Häufige Frage

Soll ich mein ängstliches Kind mit ins Elternbett lassen?

In akuten Angstphasen spricht nichts gegen Nähe. Wichtig ist, Deinem Kind zugleich zu vermitteln, dass sein eigenes Bett ein sicherer Ort ist.

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