Inhaltsübersicht
Vieles liegt in unserer Hand
Warum sind Kinder besonders gefährdet?
Ansätze zur Luftverbesserung
- Falsches Lüften und Heizen
- Schimmelpilzsporen und in der Folge Toxine aus Schimmelpilzen
- Zigaretten-, Zigarren- oder Pfeifenrauch, der sich in der ganzen Wohnung verteilt
- Schadstoffemissionen: Lösungsmittel und Terpene, Formaldehyd, Weichmacher zum Beispiel in Farben, Lacken, Möbeln, Matratzen, Bodenbelägen, Tapeten usw.
Richtiges und ausreichendes Lüften
Schimmelpilze sind Allergene
Tipps zur Vermeidung von Schimmel:
- Häufiges Stoßlüften
- In Küche und Bad entsteht viel Wasserdampf. Daher die Türen schließen und die Räume nach außen lüften.
- Feuchte Kleider oder Schuhe haben nichts im Kinderzimmer zu suchen, auch nicht in den Schränken.
- Heizkörper oben nicht zustellen, Wasserverdunster an Heizkörpern sind überflüssig, wenn richtig gelüftet wird.
- Der Abstand von Schränken zu einer kalten Außenwand sollte mindestens zehn Zentimeter betragen, damit dort eine ausreichende (austrocknende) Luftzirkulation entstehen kann.
- Offensichtliche Baumängel wie Undichtigkeiten im Dach, Mauerrisse, defekte Rohrleitungen, Putzschäden usw. müssen unbedingt umgehend behoben werden.
Rauchen gefährdet die Gesundheit der Kinder
(ungeborenen)
Die richtigen Baustoffe für das Kinderzimmer
Um dem Verbraucher etwas Orientierung zu geben hinsichtlich einer möglichen Gesundheitsgefährdung durch Baustoffe, Farben, Lacke und anderen Materialien wurden weltweit verschiedene Umweltlabels eingeführt. Der „Blaue Engel“ zeichnet zum Beispiel jene Produkte aus, die kaum Schadstoffe ausdünsten. Ähnliche Kriterien setzt das Eco-Institut mit seinem speziellen Siegel an. Für Textilien gibt es das GOTS-Label oder den Oeko-Tex-Standard, und für gute Bodenbeläge steht das „GUT“-Label. Weitere Öko-Zeichen sind das Label der „Vereinigung natureplus“ oder die „Euroblume“.