Influenza bei Kindern – das solltest Du beachten

Fieberthermometer mit Baby im Hintergrund© Jjustas - shutterstock.com

Die Influenza, auch als Grippe bekannt, kursiert zurzeit in Deutschland. Immer mehr klagen darüber sich angesteckt zu haben, obwohl eine Grippeschutzimpfung vorlag. Leider sind unter den Betroffenen auch immer mehr Kinder. Gerade die Jüngsten unter uns trifft es schwer. Was Du als Elternteil über die Influenza wissen musst, wollen wir Dir mit auf den Weg geben.

Was ist eine Influenza?
Die Influenza wird umgangssprachlich auch Grippe genannt und sorgt momentan für viele Erkrankungen. Im Gegensatz zur normalen Erkältung wird die Influenza von Influenza-Viren übertragen. Man sollte eine solche Erkrankung nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn es gab dadurch schon Todesfälle. Da sich der Erreger bekanntermaßen immer wieder verändert, kann auch eine vorherrschende Grippeschutzimpfung nicht helfen.

Wie bekommt man die Influenza?

Die Influenza fängt man sich schneller ein als einem lieb ist, gerade Kinder sind durch den engen Kontakt mit anderen Spielgefährten schnell von der Grippe betroffen. Neben einer Übertragung von Mensch zu Mensch kann zusätzlich eine Übertragung vom Tier zum Mensch erfolgen. Die Übertragung erfolgt  durch die bereits bekannte Tröpfcheninfektion, also beispielsweise durch das Anniesen.

Symptome und Krankheitsbild bei Kindern

Wie sieht das Krankheitsbild bei Kindern aus. Gerade hier solltest Du als Elternteil Bescheid wissen. Hat sich Dein Kind erst einmal mit dem Virus angesteckt dauert es in der Regel 2-3 Tage bis die Erkrankung ausbricht. Die Influenza zeigt jedoch ein deutliches Krankheitsbild bzw. deutliche Symptome.

Diese sehen wie folgt aus:

  • Fieber
  • Müdigkeit
  • Abgeschlagenheit
  • trockener Husten
  • Übelkeit
  • Erbrechen

Die Ausheilung kann sich von Tagen bis Wochen erstrecken. Erkennst Du diese Anzeichen bei Deinem Kind solltest Du einen Arzt aufsuchen.

Wie wird die Influenza behandelt?

Eine richtige Behandlung erfolgt bei der Influenza nicht, denn es werden lediglich die Symptome behandelt. Bei Kindern reichen zur richtigen Erholung einige Tage Bettruhe und natürlich viel Flüssigkeit. Die Verabreichung von schmerzlindernden und fiebersenkenden Mitteln kann dabei nützlich sein. Da es bei der Influenza auch zu Folgeerkrankungen kommen kann, beispielsweise Bronchitis oder im schlimmeren Fall eine Lungenentzündung, sollte der Arzt in regelmäßigen Abständen besucht werden.

Eine Antibiotika Behandlung ist bei der Influenza nicht notwendig, da es sich um Viren handelt. Diese können nicht mit Antibiotika behandelt werden.

Kannst du Dein Kind vor der Influenza schützen?

Nein! Die einzige Schutzmaßnahme die man als Elternteil treffen kann sind die Schutzimpfungen. Diese schützen jedoch nicht vor der Grippe, sondern schwächen diese nur ab. An dieser Stelle wollen wir Dir noch die Arten der Grippe vorstellen.

Es gibt insgesamt drei Arten:

  • Typ A: Die häufigste Form der Grippeinfektion. Diese Form verursacht die schlimmsten Beschwerden.
  • Typ B: Hierbei handelt es sich um eine abgeschwächte Form, welche die mitteleuropäischen Länder maximal aller 5 Jahre besucht.
  • Typ C: Hierbei handelt es sich um die schwächste Form, welche lediglich Beschwerden eines grippalen Infekts hervorruft.

Solltest Du bemerken, dass sich Dein Kind angesteckt haben könnte, ist der Gang zum Arzt zu empfehlen, denn dieser kann genau die Krankheitsverläufe feststellen.

Diese Folgeerkrankungen kann die Grippe mitbringen

Die Influenza ist dafür bekannt weitere Erkrankungen hervorzurufen. Diese können sein:

  • Nasennebenhöhlenentzündung
  • Bronchitis
  • Mittelohrentzündung
  • Entzündung des Nervensystems

 

 

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