Im warmen Wasser zu gebären, empfinden viele Frauen als besonders sanft und entspannend. Die Wassergeburt ist eine beliebte Alternative zur klassischen Entbindung im Bett. Hier erfährst Du, wie sie abläuft und für wen sie geeignet ist.
Warum im Wasser gebären?
Das warme Wasser entspannt die Muskulatur, lindert den Wehenschmerz und nimmt Gewicht vom Körper – das erleichtert das Bewegen und Finden einer guten Position. Viele Frauen erleben die Geburt im Wasser dadurch als angenehmer und selbstbestimmter.
Wie läuft sie ab?
Du verbringst die Wehen – und je nach Verlauf auch die Geburt selbst – in einer speziellen Geburtswanne. Das Baby wird unter Wasser geboren und sanft an die Oberfläche geholt; den ersten Atemzug macht es erst an der Luft. Viele Kliniken und Geburtshäuser bieten diese Möglichkeit an.
Für wen ist sie geeignet?
Die Wassergeburt eignet sich bei unkompliziertem Schwangerschafts- und Geburtsverlauf. Treten Besonderheiten auf, wirst Du gebeten, das Wasser zu verlassen. Ob sie für Dich infrage kommt, besprichst Du mit Deiner Hebamme – mehr zu den Möglichkeiten unter Geburtsarten.
Häufige Frage
Kann mein Baby unter Wasser etwas einatmen?
Nein. Ein angeborener Reflex verhindert das Atmen unter Wasser; das Baby beginnt erst an der Luft zu atmen. Die Wassergeburt gilt bei normalem Verlauf als sicher.