Du hast liebevoll Brei gekocht – und Dein Baby dreht den Kopf weg oder spuckt alles wieder aus. Keine Sorge: Breiverweigerung ist häufig und meist kein Grund zur Beunruhigung. Hier erfährst Du, woran es liegen kann und was hilft.
Mögliche Gründe
- Noch nicht bereit: Vielleicht ist Dein Baby für die Beikost einfach noch zu jung.
- Konsistenz oder Temperatur: zu dick, zu dünn, zu warm oder zu kalt.
- Geschmack: Manche Babys mögen bestimmte Sorten (noch) nicht.
- Lieber selbst essen: Manche Kinder bevorzugen Fingerfood gegenüber dem Löffel.
Was Du tun kannst
Bleib gelassen und setz Dein Baby nicht unter Druck. Biete den Brei immer wieder in entspannter Atmosphäre an, variiere Sorten und Konsistenz und lass Dein Kind ruhig selbst mit dem Löffel oder den Fingern experimentieren. Milch bleibt in dieser Phase ohnehin die Hauptnahrung.
Wann zur Ärztin?
Wenn Dein Baby dauerhaft die Nahrung verweigert, nicht zunimmt oder krank wirkt, sprich die Kinderärztin an. In den allermeisten Fällen ist Breiverweigerung aber nur eine vorübergehende Phase.
Häufige Frage
Muss mein Baby mit sechs Monaten Brei essen?
Nein, das Zeitfenster ist flexibel. Manche Babys starten etwas später – solange Milch die Grundlage bildet, ist das in Ordnung.