Bienen und Wespenstiche behandeln – so gelingt es ganz einfach

Wespe Nahaufnahme© Attila Fodemesi - shutterstock.com

Gerade im Spätsommer fühlen sich die kleinen schwarz und gelb gestreiften Tierchen wohl, derzeit ist sogar von einer regelrechten Plage die Rede.

Sie finden den Weg auf unsere Tische und auf unser Essen und können da schnell zu einer Gefahr werden. Normalerweise stechen Wespen und auch Bienen nicht einfach zu, denn es handelt sich, auch wenn es nicht danach aussieht, um ein harmloses Tier. Gefährlich werden diese erst, wenn die Tiere sich bedroht fühlen.

Wann sticht eine Wespe bzw. Biene zu?

Die Wespe und auch die Bienen selber stechen nur zu, wenn es darum geht, sich selbst oder den eigenen Bereich zu verteidigen. Leider geschieht ein Unfall mit Wespen immer wieder, Grund dafür ist die Panik, die Menschen und vor allem Kinder verspüren, wenn die kleinen Tiere in der Nähe sind. Schnell kommt es dazu, dass wild herumgefuchtelt wird. Diese Reaktion löst bei den Tieren eine Angriffsreaktion aus, was dann wiederum zum Stich führt.

Oftmals steigt man auch einfach nur beim Gang über die Wiese auf sie, oder sie schlüpfen unter das T-Shirt und fühlen sich bedroht. Schon sitzt der Stachel im Fuß.

Der Wespenstich – schmerzhaft, aber im Regelfall ungefährlich

Ein Wespenstich ist schmerzhaft und vor allem Kinder haben mit den Folgen zu kämpfen. An der Stelle, wo der Wespenstich stattgefunden hat, bildet sich häufig ein roter Fleck, der dann wiederum anfängt anzuschwellen. Oft entstehen ein Druckgefühl und ein Juckreiz. Gegen diese Symptome kann man aber etwas unternehmen, obwohl sie nicht gefährlich sind, können vor allem der Juckreiz und die geschwollene Stelle unangenehm sein. Was also dagegen unternehmen?

Was kann man gegen einen Wespenstich unternehmen? Die erste Hilfe

Grundsätzlich sollte man wissen, dass die Wespe bei einem Stich ein Gift absondert, was auf keinen Fall in den Mund genommen werden sollte. Sollten Sie unempfindlich gegen diese Stiche sein, dann reicht es, wenn Sie Ruhe bewahren und den Stich kühlen, um die Schwellung zu lindern. Sehr gut eignet sich auch eine aufgeschnittene Zwiebel, die das Gift förmlich aus der Haut zieht.

Verspüren Sie jedoch kurz nach dem Stich ungewohnte Körperreaktionen wie beispielsweise Herzrasen oder Atemnot, dann ist der Gang zu einem Arzt sofort zu empfehlen. Der Juckreiz und die Schwellung sind aber normal und können auch bei Kindern mit unterschiedlichen Hausmitteln behandelt werden.

Diese Hausmittel helfen gegen einen Wespenstich

Sollte keine Allergie vorliegen und der Stich an keiner kritischen Stelle erfolgen (also kritisch gelten der Mund- und Halsbereich), dann haben Sie die Möglichkeit Ihr Kind oder sich selber mit folgenden Mittel n zu behandeln:

Einstichstelle kühlen
Kalte Essigumschläge neutralisieren das Gift
Heißer Waschlappen hilft gegen das Gift
Gegen Juckreiz Speichel und Zucker mischen und auftragen
Zwiebel und Zitrone wirken entzündungshemmend
Grundlegend ist aber die Kühlung bei einem Insektenstich dieser Art wichtig. Die Kühlung verhindert gleichzeitig den Juckreiz. Bei kleinen Kindern ist oftmals auch ein Pflaster schon genug Hilfe – idealerweise mit bunten Motiven.

Bei einer Allergie, einer Vielzahl an Stichen (ab 10, bei Kindern ab 5) oder bei einem Stich in einen kritischen Bereich (Mund- & Halsraum) sollten Sie unbedingt einen Arzt kontaktieren, da jeder Mensch hier anders auf die Stiche reagiert und unter Umständen Lebensgefahr besteht.

Das Insektengift und Stachel müssen raus

Es ist nicht selten der Fall, dass eine Wespe oder eine Biene beim Stich den Stachel verliert. Sowohl der Stachel als auch das Gift sollten entfernt werden. Hier ist allerdings zu beachten, dass vor allem das Gift nicht mit dem Mund ausgesaugt werden sollte, denn es kann sich sonst über die Schleimhäute im Körper verteilen.

Um das Gift aus der Stelle zu entfernen, kann eine Giftpumpe genutzt werden. Wird das Gift nicht entfernt, kann es unter anderem zu Infektionen kommen. Ähnlich sieht es beim Stachel aus, der Stachel sollte entfernt werden. Das kann mit einer Pinzette vorgenommen werden, danach kann die Kühlung und die Linderung beginnen. Zuvor aber unbedingt den Stachel entfernen, da dieser sonst nur weiter in die Haut gestochen wird und noch mehr Gift abgibt.

Wenn Sie wissen möchten wie Sie beim nächsten mal den Stich der Wespe bzw. Biene im Voraus verhindern, dann sollten Sie sich unseren Artikel zur Prävention ansehen.

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