Dein Ratgeber für die Wochenbettzeit: Was geht – und was geht nicht?

Mutter im Kreißsaal hält ihr neugeborenes Baby im Arm

Was bedeutet „Wochenbett“?

Geburtsverletzungen müssen heilen

Leistungstief am Anfang der Wochenbettzeit

Körper und Seele in Aufruhr

Tränen im Wochenbett

Wochenbettdepression als ernstzunehmende Krankheit

Hilfe annehmen – Belastungen vermeiden

Das solltest du im Wochenbett unbedingt beachten:

  • Geh nicht schwimmen oder baden, während dein Wochenfluss noch aktiv ist! Dusch dich einfach täglich ab, so vermeidest du Infektionen.
  • Wechsel deine Wochenbettvorlagen (Binden) sehr regelmäßig und benutze auf keinen Fall Tampons!
  • Wenn du dein Baby stillst, dann säubere deine Brüste am besten nur mit klarem Wasser. So erkennt der Zwerg deinen Geruch viel besser wieder.
  • Einen Wochenflussstau erkennst du an dauerhaften Rücken- und Bauchschmerzen. Das kann eine ernste Angelegenheit werden, wenn deine Gebärmutter sich entzündet. Wende dich sofort an deinen Frauenarzt oder an die Hebamme!
  • Dem Wochenflussstau kannst du vorbeugen, indem du warme Sitzbäder nimmst, deinen Bauch massierst und viel auf dem Bauch liegst. Auch die Gebärmutter bildet sich so besser zurück.
  • Geburtsverletzungen kühlst du am besten mit Eis in einem Kondom oder einem Fingerling. Benutze als Verpackung einen sauberen Waschlappen!
  • Regelmäßige Kamillen-Sitzbäder unterstützen die Heilung deiner Verletzungen im Intimbereich.
  • Deine Beckenbodenmuskeln sind von Schwangerschaft und Geburt überdehnt. Im Wochenbett solltest du darum nicht schwer heben, die Muskeln müssen sich erst wieder erholen.
  • Frage deine Nachsorgehebamme nach Gymnastikübungen für die Rückbildung. Du kannst schon früh mit einfachem Training beginnen, doch richtigen Sport solltest du erst nach dem Wochenbett wieder ausüben.

Lass es langsam angehen!