Schnell, preiswert und gut für Dein Kind kochen

Baby wird gefüttert.© niderlander - shutterstock.com

Der Familienalltag kann schon etwas Schönes sein. So schön sich das auch anhört, so schwer kann es sein, diesen zu organisieren und zu managen. Eine Aufgabe nervt die meisten Eltern besonders. Das Kochen. Hinzu kommen die vielen Lebensmittelskandale. Sie zwingen immer mehr Eltern auf das Fertigessen zu verzichten. So stehen immer wieder Eltern im Supermarkt und fragen sich, was gekocht werden soll. Am Ende läuft es immer wieder auf die gleichen 4 oder 5 Gerichte hinaus.

Natürlich kann das Kochen auch in einer positiven Erfahrung enden, besonders wenn man mit den Kindern zusammen kocht und vielleicht im Vorfeld die Zutaten frisch auf dem Markt zusammen einkauft. Leider bleibt an den Wochentagen meisten dafür keine Zeit. Arbeit, Kindergarten und der tägliche Stress sorgen dafür, dass gemeinsames Kochen zur Seltenheit wird.

Kochexpertin Ira König verrät Eltern, wie man mit wenig Geld und wenig Aufwand die tollsten Gerichte zaubert. Ira König hat vor vielen Jahren schon ihr Hobby zum Beruf gemacht und zahlreiche Bücher auf den Markt gebracht, die sich alle mit dem Thema Kochen beschäftigen. Nun hat uns die Expertin ihre besten Tipps und Tricks verraten.

Planung ist alles beim Kochen

Die Expertin betont immer wieder, dass Planung alles ist und nicht nur Nerven sparen kann, sondern auch Geld. Sie gibt immer wieder den Rat, nicht zu viele Lebensmittel wegzuwerfen. Natürlich sind die Verlockungen beim Einkaufen groß, schnell mal dem Griff nach der reduzierten Ware nachzugehen. Schnell kommt es dazu, dass übermäßig viele Lebensmittel im Kühlschrank vorzufinden sind. Um über die Verschwendung von Lebensmitteln genauer Bescheid zu wissen, sollte man einfach einmal selber darauf achten, wie viele Lebensmittel unangetastet im Müll landen. Ein weiterer Tipp ist es nicht hungrig einkaufen zu gehen.

Um Geld zu sparen und vor allem auch die eigenen Nerven, sollten Familien daran denken, einen Essensplan für die Woche aufzustellen. Der Essensplan hat den Vorteil, dass Sie nur einmal in der Woche genau überdenken müssen, was gekocht werden soll. Dabei können Sie vor allem Rezepte wählen, die aufeinander aufbauen, so sparen Sie noch mehr Zeit. So können Sie beispielsweise eine Hackfleischtomatensoße gleich zu mehreren Gerichten umwandeln. Beispielsweise am ersten Tag Spaghetti mit Hackfleischsoße und am nächsten Tag eine leckere Lasagne.

Wenn Sie dann noch was davon einfrieren, haben Sie in ein paar Wochen bereits eine fertige Grundlage. Der Wochenplan hat den Vorteil, dass Sie sich Zeit beim Einkaufen sparen und es nicht zu Diskussionen kommen kann.

Das Restefest

Reste entstehen beim Kochen immer wieder, da bleibt hier und da mal eine Portion übrig. Schnell werden diese Reste weggeschmissen. Das muss jedoch nicht sein, denn nicht nur das Vorkochen kann helfen, sondern auch das Resteverwerten. Natürlich sollten Sie schon Reste verwenden, die auch irgendwo zusammenpassen, deswegen hier die kleinen Denkanregungen von unserer Expertin. Zusätzlich sollten die Reste natürlich noch nicht verdorben sein.

  • Kartoffelpüreereste können beispielswiese mit Lauch, Milch und Brühe zu einer Suppe umgestaltet werden.
  • Nudelreste mit Paprikastreifen und weiteren frischen Zutaten können schnell zu einer Nudelpfanne hergerichtet werden.
  • Reste vom Gulasch können mit Mais und Bohnen schnell in einen Texas Topf umgewandelt werden.

Wenn es mal wieder eilig ist

Oft sind der Alltag und vor allem das Küchengeschehen von Hektik umgeben. Hier bietet sich nicht nur das Kochen auf Vorrat an, sondern auch die Auswahl an unterschiedlichen Gerichten. Das heißt, man kann sich beispielsweise schon fertig geschnittenes Tiefkühlgemüse im Kühlfach bereitlegen. Mit einer Packung Nudeln, haben Sie schnell ein passendes Gericht gezaubert. Neben dieser Idee kann auch Geschnetzeltes schnell in einer Pfanne zubereitet werden.

Umfragen haben bereits gezeigt, dass jede Familie so ihre eigenen kleinen Schnellgerichte hat, die immer wieder als Notwaffe gezogen werden können.

Stehen Sie meistens noch vor einem anderen Problem? Beispielsweise der Essensverweigerung des eigenen Kindes, weil es beispielsweise nichts isst, wo Apfel draufsteht? Dann formulieren Sie Ihre eigenen Bezeichnungen. Machen Sie beispielsweise aus Apfelmus, Pfannkuchensoße. Auch das Unterschummeln bestimmter Lebensmittel kann manchmal Wunder wirken.

Hast Du noch tolle Rezepte die andere kennen sollten? Teile sie gerne mit uns, indem Du sie in die Kommentare schreibst.

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