Sobald die Beikostzeit beginnt, stellt sich die Frage: selbst kochen oder fertige Gläschen kaufen? Beides hat seine Berechtigung – und am Ende zählt, dass Dein Baby gesund und satt wird. Hier erfährst Du, was für welche Variante spricht.
Selbst gekochter Babybrei
Wer selbst kocht, weiß genau, was im Brei steckt, kann Bio-Zutaten verwenden und Geschmäcker frei variieren. Größere Mengen lassen sich vorkochen und portionsweise einfrieren – so hast Du trotz Aufwand schnell etwas zur Hand. Mehr zum Einstieg liest Du unter Beikost.
Fertignahrung aus dem Gläschen
Gläschen sind praktisch, schnell und unterwegs unschlagbar. Sie unterliegen strengen Kontrollen für Babynahrung. Ein Blick auf die Zutatenliste lohnt sich trotzdem: möglichst pur, ohne Zuckerzusatz und mit hohem Gemüse- oder Obstanteil.
Die Mischung macht’s
Du musst Dich nicht entscheiden: Viele Familien kombinieren beides – zu Hause frisch gekocht, unterwegs das Gläschen. So bleibt der Alltag entspannt. Welche Gläschen-Variante zu Euch passt, liest Du unter Gläschen oder selbst kochen.
Häufige Frage
Ist selbst gekochter Brei gesünder?
Nicht zwangsläufig – gute Gläschen sind ebenfalls hochwertig. Beim Selbstkochen hast Du aber die volle Kontrolle über Zutaten und Geschmack.
Vorkochen und einfrieren – so geht es praktisch
Der Aufwand des Selbstkochens sinkt erheblich, wenn Du in größeren Mengen arbeitest. Bewährt hat sich die Eiswürfelform: Der fertige Brei wird portionsweise eingefroren, die Würfel kommen danach in einen Gefrierbeutel. So lässt sich die Portionsgröße mit dem Appetit mitwachsen lassen, ohne jedes Mal neu zu kochen. Beschrifte den Beutel mit Sorte und Datum – im Gefrierfach halten sich Gemüsebreie etwa zwei bis drei Monate.
Zwei Dinge sind beim Aufwärmen wichtig. Aufgetauter Brei wird einmal erhitzt und dann verbraucht, nicht ein zweites Mal aufgewärmt. Und bei nitratreichem Gemüse wie Spinat, Mangold oder Roter Bete gilt: zügig abkühlen, einfrieren und nur einmal erwärmen – langes Warmhalten ist hier der eigentliche Fehler.
Kann ich Brei mit Fleisch genauso einfrieren?
Ja, allerdings mit kürzerer Haltbarkeit von etwa einem Monat. Praktischer ist es oft, Gemüse-Kartoffel-Grundbrei auf Vorrat einzufrieren und das Fleisch frisch dazuzugeben.
