Die Vorsorgeuntersuchungen begleiten Dich durch die gesamte Schwangerschaft und sorgen dafür, dass es Dir und Deinem Baby gut geht. Sie sind in den Mutterschaftsrichtlinien festgelegt und werden von der Krankenkasse übernommen. Hier bekommst Du einen Überblick, was wann untersucht wird.
Wie oft finden die Untersuchungen statt?
In der Regel gehst Du bis zur 32. Schwangerschaftswoche etwa alle vier Wochen zur Vorsorge, danach alle zwei Wochen. Die Termine werden in Deinem Mutterpass dokumentiert. Einen chronologischen Überblick findest Du im Vorsorgeplan.
Was wird bei jeder Untersuchung geprüft?
- Blutdruck, Gewicht und Urinkontrolle,
- Stand der Gebärmutter und Lage des Babys,
- Herztöne des Kindes,
- bei Bedarf Blutuntersuchungen.
Die wichtigsten Spezialuntersuchungen
Hinzu kommen feste Meilensteine: die drei großen Ultraschall-Screenings, der Glukosetoleranztest zur Früherkennung von Schwangerschaftsdiabetes (24.–28. SSW) und gegen Ende ein Abstrich auf B-Streptokokken. Bei besonderen Fragestellungen kommen das CTG oder der Doppler-Ultraschall zum Einsatz.
Freiwillige Zusatzangebote
Untersuchungen der Pränataldiagnostik – etwa die Nackenfaltenmessung – sind freiwillig. Lass Dich vorher beraten und entscheide in Ruhe, was für Dich passt.
Häufige Frage
Sind die Vorsorgeuntersuchungen Pflicht?
Nein, sie sind freiwillig – aber dringend empfohlen, weil sie Sicherheit geben und Probleme früh erkennen.