CTG (Kardiotokographie) – Ablauf, Werte und Einsatz

Spätestens gegen Ende der Schwangerschaft und während der Geburt begegnet Dir das CTG. Es zeichnet die Herztöne Deines Babys und Deine Wehen auf und gibt Ärztinnen und Hebammen wichtige Hinweise über das Wohlbefinden des Kindes. Hier erfährst Du, wie die Kardiotokographie funktioniert und wann sie eingesetzt wird.

Was ist ein CTG?

Die Kardiotokographie (CTG) misst gleichzeitig zwei Dinge: die Herzfrequenz Deines Babys und Deine Wehentätigkeit. Dafür werden zwei Sensoren mit elastischen Gurten an Deinem Bauch befestigt. Die Aufzeichnung ist völlig schmerzfrei und für Mutter und Kind unbedenklich.

Wann wird ein CTG gemacht?

Ein routinemäßiges CTG ist in der unkomplizierten Schwangerschaft erst unter der Geburt vorgesehen. Davor wird es eingesetzt, wenn es einen Anlass gibt – etwa bei vorzeitigen Wehen, einer Risikoschwangerschaft, Terminüberschreitung oder wenn Du weniger Kindsbewegungen spürst.

Wie werden die Werte gelesen?

Die normale Herzfrequenz des Babys (die sogenannte Baseline) liegt zwischen 110 und 160 Schlägen pro Minute. Wichtig sind außerdem kurzfristige Schwankungen und das Verhalten der Herztöne während einer Wehe. Deine Hebamme oder Ärztin bewertet das Gesamtbild – ein einzelner Ausschlag bedeutet noch keine Auffälligkeit.

Häufige Frage

Wie lange dauert ein CTG?

In der Regel etwa 20 bis 30 Minuten. Unter der Geburt kann es phasenweise oder dauerhaft laufen.

Weitere Untersuchungen erklären wir Dir beim Ultraschall und im Vorsorgeplan.

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