Wird in Deinem Mutterpass eine „Risikoschwangerschaft“ vermerkt, ist das zunächst oft beunruhigend. Tatsächlich steckt dahinter aber meist nur eine besonders aufmerksame Betreuung – und kein Grund zur Panik. Hier erfährst Du, was der Begriff bedeutet und was er für Dich heißt.
Was ist eine Risikoschwangerschaft?
Als Risikoschwangerschaft gilt eine Schwangerschaft, bei der bestimmte Faktoren die Wahrscheinlichkeit für Komplikationen erhöhen. Der Begriff ist weit gefasst – allein das Alter oder eine frühere Komplikation können dazu führen. Viele dieser Schwangerschaften verlaufen am Ende völlig normal.
Mögliche Ursachen
- Alter unter 18 oder über 35 Jahren,
- Mehrlingsschwangerschaft,
- Vorerkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck,
- Komplikationen in früheren Schwangerschaften,
- auffällige Befunde bei den Vorsorgeuntersuchungen.
Was ändert sich für Dich?
In der Regel wirst Du engmaschiger betreut: häufigere Kontrollen, zusätzliche Untersuchungen wie der Doppler-Ultraschall oder ein CTG. So lassen sich mögliche Probleme früh erkennen und gut begleiten.
Häufige Frage
Bedeutet eine Risikoschwangerschaft, dass etwas nicht stimmt?
Nein. Der Vermerk heißt vor allem, dass genauer hingeschaut wird. Sehr viele als Risikoschwangerschaft eingestufte Schwangerschaften verlaufen ohne Komplikationen.