Zwei Kaffeetassen und ein Bleistift auf einem Küchentisch im Morgenlicht

Vornamen: Namenslisten mit Bedeutung zum Merken und Teilen

Der Name ist die erste Entscheidung, die Ihr für Euer Kind trefft – und eine der wenigen, die sich später kaum korrigieren lässt. Entsprechend lange dauert sie bei den meisten Paaren. Hier findet Ihr unsere Namenslisten, sortiert nach Herkunft und nach Eigenschaften, jeweils mit Bedeutung.

Praktisch: In jeder Liste könnt Ihr Namen mit einem Klick merken. Die gesammelte Auswahl lässt sich ausdrucken, per E-Mail verschicken oder als Link an den Partner senden – dann seht Ihr beide dieselbe Liste.

Alle Namenslisten

Gemerkte Namen sammeln sich auf Eurer Namensliste.

Wie Ihr systematisch vorgeht

Die meisten Paare beginnen mit Vorschlägen und enden im Kreis. Ein Vorgehen, das sich bewährt hat:

  1. Getrennt sammeln. Jeder geht die Listen allein durch und merkt sich, was gefällt – ohne Rücksicht auf die Meinung des anderen. Das verhindert, dass ein Name früh abgeräumt wird, nur weil er als Erstes genannt wurde.
  2. Listen tauschen. Schickt Euch die Auswahl gegenseitig als Link. Jetzt seht Ihr die Schnittmenge – und die ist oft überraschend groß.
  3. Laut aussprechen. Mit dem Nachnamen, in ganzen Sätzen. „Kommst Du bitte, Ottilie?“ klingt anders als eine Zeile auf dem Bildschirm.
  4. Liegen lassen. Zwei Wochen nicht darüber reden. Was danach noch trägt, trägt wirklich.

Worauf es bei der Namenswahl ankommt

Fünf Punkte, die im Rückblick häufiger genannt werden als die Bedeutung:

  • Der Zusammenklang mit dem Nachnamen. Lange Vornamen zu langen Nachnamen stolpern beim Sprechen; sehr kurze zu sehr kurzen wirken abgehackt. Sprecht die Kombination laut.
  • Die Initialen. Unglückliche Buchstabenfolgen fallen erst auf, wenn sie irgendwo eingraviert sind.
  • Alle Lebensalter. Der Name muss zum Baby passen, zur Schülerin, zur Bewerberin und zur Achtzigjährigen.
  • Die Schreibweise. Bei Namen mit mehreren Varianten wird lebenslang nachgefragt. Das ist kein Ausschlussgrund – nur etwas, das man vorher wissen sollte.
  • Spitznamen. Fast jeder Name bekommt eine Kurzform, ob geplant oder nicht. Prüft, ob Euch die gefällt.

Und die Bedeutung?

Sie ist der beliebteste Einstieg und der unzuverlässigste Ratgeber. Namensdeutungen sind über Jahrhunderte gewachsen, oft mehrfach umgedeutet worden und in der Fachliteratur regelmäßig umstritten. Ein Name „bedeutet“ selten so eindeutig etwas, wie Ratgeber es nahelegen.

Das heißt nicht, dass die Bedeutung egal wäre – sie ist ein schöner Anlass, sich für einen Namen zu erwärmen. Nur sollte sie nicht die Hauptlast der Entscheidung tragen. In unseren Listen steht deshalb die Herkunft immer dabei, und wo die Deutung unsicher ist, lassen wir sie weg.

Was rechtlich gilt

In Deutschland gibt es keine Liste zulässiger Vornamen. Das Standesamt prüft nur, ob der Name dem Kindeswohl schadet. Seit 2008 muss ein Vorname auch das Geschlecht nicht mehr erkennen lassen. Was in der Praxis abgelehnt wird, wie lange Ihr Zeit habt und was ein Namensgutachten ist, steht in unserem Beitrag Was das Standesamt erlaubt.

Häufige Fragen

Wie viele Namen stehen hier insgesamt?

In den Herkunfts- und Themenlisten dieses Ausbaus sind es 342 Namen, dazu kommen die Namen unserer Grundlisten für Jungen und Mädchen.

Bleibt meine Merkliste erhalten?

Sie liegt in Deinem Browser und übersteht das Schließen des Fensters. Bei einem Gerätewechsel oder gelöschten Websitedaten ist sie weg – schick sie Dir vorher als Link zu.

Sehen wir, welche Namen Ihr Euch merkt?

Nein. Die Liste verlässt Deinen Browser nur, wenn Du sie selbst verschickst. Sie erreicht keinen Server von uns.

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