Wehen gehören zur Geburt dazu – aber Du bist ihnen nicht hilflos ausgeliefert. Es gibt viele Möglichkeiten, den Schmerz zu lindern: von sanften, natürlichen Methoden bis zur medikamentösen Unterstützung. Hier bekommst Du einen Überblick, damit Du gut vorbereitet in die Geburt gehst.
Natürliche Methoden
Viele Frauen kommen mit natürlichen Hilfen gut durch die Geburt. Dazu gehören die richtige Atemtechnik, Positionswechsel, Massagen, warmes Wasser, Akupunktur, Aromatherapie und gezielte Entspannungshilfen. Sie haben keine Nebenwirkungen für das Baby und lassen sich gut kombinieren.
Medikamentöse Schmerzlinderung
Reichen die natürlichen Methoden nicht aus, stehen krampflösende Mittel oder eine PDA (Periduralanästhesie) zur Verfügung. Die PDA schaltet den Schmerz im unteren Körperbereich weitgehend aus und ist eine der wirksamsten Methoden.
Die richtige Wahl treffen
Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“ – entscheidend ist, was sich für Dich gut anfühlt. Besprich Deine Wünsche vorab mit Deiner Hebamme und halte sie in Deinem Geburtsplan fest. Während der Geburt darfst Du jederzeit umentscheiden.
Häufige Frage
Muss ich mich vorher festlegen?
Nein. Du kannst Dir vorab einen Plan überlegen, bleibst aber flexibel. Viele Frauen entscheiden erst während der Geburt, welche Unterstützung sie brauchen.