Eine liebevolle Massage kann unter der Geburt Wunder wirken: Sie löst Verspannungen, lindert den Wehenschmerz und vermittelt Geborgenheit. Das Schöne daran – oft kann der Partner oder die Partnerin sie übernehmen. Hier erfährst Du, worauf es ankommt.
Wo die Massage hilft
Besonders wohltuend sind Massagen im unteren Rücken und am Kreuzbein, wo viele Frauen den Wehenschmerz am stärksten spüren. Ein fester Gegendruck mit der Handfläche oder der Faust während der Wehe (die sogenannte Gegendruck-Technik) kann den Schmerz spürbar lindern.
Sanfte Berührung in den Pausen
In den Wehenpausen tun ruhige, streichende Bewegungen an Rücken, Schultern oder Füßen gut. Sie helfen Dir, locker zu lassen und neue Kraft zu sammeln. Mit etwas aromatischem Massageöl wird das Ganze noch angenehmer.
Den Partner einbeziehen
Massagen sind eine wunderbare Möglichkeit, die Begleitperson aktiv einzubinden. Schon im Geburtsvorbereitungskurs könnt Ihr ein paar Griffe gemeinsam üben.
Häufige Frage
Was, wenn ich während der Wehe nicht berührt werden möchte?
Das ist völlig normal und darf sich jederzeit ändern. Sag offen, was Dir guttut – mal ist es Berührung, mal lieber Ruhe.