Scharlach – Symptome, Behandlung und Ansteckung

Halsschmerzen, Fieber und ein typischer Ausschlag: Scharlach ist eine bakterielle Infektion, die vor allem Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter trifft. Anders als viele Kinderkrankheiten wird Scharlach mit Antibiotika behandelt. Hier erfährst Du, woran Du ihn erkennst und was zu tun ist.

Wie erkennst Du Scharlach?

Scharlach wird durch bestimmte Streptokokken-Bakterien ausgelöst. Typische Anzeichen sind:

  • plötzliches Fieber und starke Halsschmerzen,
  • ein feiner, rauer Hautausschlag (oft an Brust und Leisten),
  • eine zunächst belegte, dann himbeerrote Zunge („Himbeerzunge“),
  • eine blasse Zone um den Mund.

Wie wird Scharlach behandelt?

Die Kinderärztin verschreibt in der Regel ein Antibiotikum. Es lindert die Beschwerden rasch, verkürzt die ansteckende Zeit und beugt seltenen Folgeerkrankungen vor. Wichtig: Gib das Antibiotikum wie verordnet bis zum Ende, auch wenn es Deinem Kind schnell besser geht.

Ansteckung und Gemeinschaft

Scharlach ist ansteckend. Unter wirksamer Antibiotika-Behandlung ist Dein Kind meist nach etwa 24 Stunden nicht mehr ansteckend und darf dann – wenn es fieberfrei und fit ist – wieder in Kita oder Schule.

Häufige Frage

Kann man Scharlach mehrmals bekommen?

Ja. Da es verschiedene Erregertypen gibt, ist eine erneute Erkrankung möglich. Geh bei Verdacht daher immer zur Ärztin.

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