Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen locken, zieht es auch die Kleinsten nach draußen. Der Frühling bringt frische Luft und neue Eindrücke – aber auch ein paar Dinge, die Du für Dein Baby beachten solltest. Hier kommen praktische Tipps für die schöne Jahreszeit.
Richtig anziehen
Das Frühlingswetter ist wechselhaft: morgens kühl, mittags warm. Das Zwiebelprinzip mit mehreren dünnen Schichten ist ideal, weil Du flexibel reagieren kannst. Achte darauf, dass Dein Baby weder schwitzt noch friert – ein Griff in den Nacken verrät es Dir.
Sonnenschutz nicht vergessen
Auch die Frühlingssonne hat es schon in sich. Babys gehören grundsätzlich in den Schatten, mit Sonnenhut und luftiger, langer Kleidung. Mehr dazu liest Du unter Sonnenschutz bei Kindern.
Frische Luft tut gut
Spaziergänge an der frischen Luft fördern den Schlaf und die gute Laune. Bei Pollenallergien in der Familie lohnt sich ein Blick auf den Pollenflug. Genieße die ersten Ausflüge in Ruhe – für Dein Baby ist jeder Eindruck ein kleines Abenteuer.
Häufige Frage
Darf mein Baby im Frühling schon ohne Mütze raus?
An milden, windstillen Tagen ja. An kühlen oder windigen Tagen schützt eine leichte Mütze die empfindlichen Öhrchen weiterhin.
Zecken: ab dem Frühling ein Thema
Zecken werden aktiv, sobald es mehrere Tage über sieben Grad warm ist – also oft schon im März. Sie sitzen nicht auf Bäumen, sondern in Gräsern und niedrigem Gebüsch bis etwa anderthalb Meter Höhe. Für den Kinderwagen heißt das: Der Weg über die Wiese ist riskanter als der befestigte Weg.
Suche nach jedem Aufenthalt im Grünen den ganzen Körper ab, besonders Kniekehlen, Achseln, Hals, hinter den Ohren und den behaarten Kopf – bei kleinen Kindern sitzen Zecken häufig oberhalb der Gürtellinie. Eine gefundene Zecke wird mit einer Pinzette oder Zeckenkarte möglichst hautnah gefasst und gerade herausgezogen, ohne Quetschen, Drehen, Öl oder Klebstoff. Die Stelle danach ein paar Wochen im Blick behalten: Eine ringförmige Rötung, die sich ausbreitet, gehört zur Kinderärztin.
Muss mein Baby gegen FSME geimpft werden?
Das hängt vom Wohnort ab. Die Impfung wird für Risikogebiete empfohlen, die vor allem im Süden Deutschlands liegen. Sprich das bei der nächsten Vorsorge an – gegen Borreliose, die häufigere Erkrankung, gibt es ohnehin keine Impfung, nur das frühe Entfernen hilft.
