Wellness in der Schwangerschaft – entspannen und Kraft tanken

Eine Schwangerschaft fordert Körper und Seele – umso wichtiger sind bewusste Auszeiten. Mit der richtigen Wellness tankst Du Kraft für die Babyzeit, löst Verspannungen und tust Dir einfach etwas Gutes. Hier erfährst Du, was guttut und worauf Du achten solltest.

Entspannung, die guttut

  • Schwangerschaftsmassage: löst Verspannungen im Rücken und in den Schultern. Lass sie von geschultem Personal durchführen, das die besonderen Anforderungen kennt.
  • Warme Bäder: wohltuend, solange das Wasser nicht zu heiß ist (etwa Körpertemperatur).
  • Schwangerschaftsyoga und Atemübungen: fördern Beweglichkeit und innere Ruhe – ideal auch zur Geburtsvorbereitung.

Worauf Du achten solltest

Nicht alles, was sonst entspannt, ist in der Schwangerschaft uneingeschränkt zu empfehlen. Sehr heiße Saunagänge, intensive Hitze oder bestimmte Massagepunkte solltest Du meiden. Im Zweifel hältst Du kurz mit Deiner Hebamme oder Ärztin Rücksprache.

Wellness für zu Hause

Auch ohne Spa gelingt Entspannung: eine sanfte Fußmassage durch den Partner, eine Tasse Tee, ruhige Musik oder ein gutes Buch. Solche kleinen Rituale helfen, im oft turbulenten Alltag zur Ruhe zu kommen.

Häufige Frage

Darf ich in der Schwangerschaft in die Sauna?

Wenn Du es gewohnt bist und Dich wohlfühlst, ist moderates Saunieren meist möglich. Verzichte aber auf extreme Hitze und lange Gänge und sprich im Zweifel mit Deiner Hebamme.

Wobei Vorsicht geboten ist

Die wichtigste Grenze ist die Körperkerntemperatur: Sie sollte nicht deutlich und längere Zeit über 39 Grad steigen, besonders im ersten Trimester. Deshalb sind sehr heiße Vollbäder, lange Saunagänge, Whirlpools und Dampfbäder ungünstig – nicht die Wärme an sich, sondern die Dauer und Intensität. Ein warmes Bad von zwanzig Minuten bei Körpertemperatur ist unproblematisch.

Bei ätherischen Ölen lohnt ein zweiter Blick, weil manche wehenfördernd wirken können – dazu zählen unter anderem Salbei, Zimt, Nelke, Rosmarin und Wacholder. Lavendel, Mandarine und Neroli gelten dagegen als unkritisch. Und bei der Massage sind bestimmte Punkte an Fuß und Hand in der klassischen Reflexzonenarbeit gemieden; genau deshalb der Hinweis, sie von jemandem durchführen zu lassen, der auf Schwangere spezialisiert ist. Sag beim Termin ausdrücklich, in welcher Woche Du bist.

Darf ich in der Schwangerschaft ins Schwimmbad?

Ja, Schwimmen gehört zu den besten Bewegungsformen in der Schwangerschaft – das Wasser entlastet Gelenke und Rücken. Nur sehr warme Thermalbecken über etwa 34 Grad solltest Du meiden, und ins Wasser gehört man nicht mehr, wenn die Fruchtblase gesprungen ist.

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