Die Knaus-Ogino-Kalendermethode – fruchtbare Tage berechnen

Die Knaus-Ogino-Methode ist die älteste Form, die fruchtbaren Tage rechnerisch zu bestimmen. Sie ist einfach, hat aber deutliche Schwächen. Hier erfährst Du, wie sie funktioniert und warum es heute zuverlässigere Methoden gibt.

Wie funktioniert Knaus-Ogino?

Die Methode schätzt die fruchtbaren Tage allein aus der Länge vergangener Zyklen. Aus dem kürzesten und längsten Zyklus der letzten Monate wird ein fruchtbares Fenster berechnet. Dahinter steckt die Annahme, dass der Eisprung in einem bestimmten Zeitraum vor der nächsten Regel stattfindet.

Die Grenzen der Methode

Das Problem: Die Knaus-Ogino-Methode beruht nur auf Vergangenheitswerten und berücksichtigt keine aktuellen Körperzeichen. Schon kleine Schwankungen im Zyklus machen die Berechnung ungenau – bei unregelmäßigem Zyklus ist sie kaum brauchbar. Zur Verhütung gilt sie daher als unsicher.

Bessere Alternativen

Wer die fruchtbaren Tage zuverlässiger bestimmen möchte, ist mit der symptothermalen Methode, der Temperaturmessung oder einem Ovulationstest deutlich besser beraten.

Häufige Frage

Kann ich mich zur Verhütung auf Knaus-Ogino verlassen?

Davon ist abzuraten – die Methode ist zu unsicher. Für die natürliche Familienplanung sind die symptothermale Methode oder andere Verfahren die bessere Wahl.

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