Halsschmerzen in der kalten Jahreszeit – welche Hausmittel helfen

In der kalten Jahreszeit sind Halsschmerzen ein häufiger Begleiter – auch bei Kindern. Meist steckt ein harmloser Infekt dahinter, der sich gut mit Hausmitteln lindern lässt. Hier erfährst Du, was hilft und wann Du genauer hinschauen solltest.

Woher kommen Halsschmerzen?

In den meisten Fällen sind Viren die Ursache, oft im Rahmen einer Erkältung. Der Hals ist gereizt, das Schlucken tut weh. Solche Infekte heilen in der Regel von selbst aus.

Sanfte Hausmittel

  • Warme Getränke: Tee oder warmes Wasser beruhigen den Hals.
  • Honig: für Kinder ab einem Jahr ein bewährtes Hausmittel.
  • Feuchte Luft: befeuchtete Raumluft schont die Schleimhäute.
  • Ruhe: Schonung hilft dem Körper bei der Heilung.

Wann zur Ärztin?

Bei hohem Fieber, starken Schluckbeschwerden, Atemnot oder einem typischen Ausschlag solltest Du ärztlichen Rat einholen – dahinter kann zum Beispiel eine eitrige Angina oder Scharlach stecken, das mit Antibiotika behandelt wird.

Häufige Frage

Darf mein Kind mit Halsschmerzen in die Kita?

Bei leichten Beschwerden ohne Fieber meist ja. Geht es ihm sichtlich schlecht oder hat es Fieber, sollte es sich zu Hause auskurieren.

Halswickel – so geht er richtig

Der Halswickel ist das wirksamste Hausmittel bei Halsschmerzen und kostet nichts. Für die warme Variante ein Baumwolltuch in handwarmes Wasser tauchen, gut auswringen, locker um den Hals legen und mit einem Schal fixieren. Er bleibt, solange er als angenehm empfunden wird – meist zwanzig Minuten. Wichtig ist, dass er nirgends einschnürt und die Halsschlagadern frei bleiben.

Manche Kinder empfinden Kälte als angenehmer, besonders wenn der Hals geschwollen ist. Dann denselben Wickel mit kühlem Wasser anlegen. Es gibt kein Richtig oder Falsch: Lass Dein Kind wählen, was ihm guttut. Klassische Quarkwickel wirken ähnlich, sind aber aufwendiger und für kleine Kinder oft zu kalt.

Ab wann darf mein Kind Honig gegen Halsschmerzen bekommen?

Ab dem ersten Geburtstag. Davor ist Honig wegen möglicher Sporen tabu – auch im warmen Tee, denn übliche Trinktemperaturen zerstören sie nicht. Für jüngere Kinder bleiben warme Getränke, feuchte Luft und Ruhe; Lutschtabletten sind für sie ohnehin nicht geeignet.

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