Kindersitze – die unterschiedlichen Gruppen erklärt

Im Auto ist der richtige Kindersitz lebenswichtig – und je nach Alter und Größe Deines Kindes kommt ein anderer Sitz infrage. Die verschiedenen Gruppen können verwirrend sein. Hier bekommst Du einen klaren Überblick.

Einteilung nach Größe und Gewicht

Moderne Kindersitze werden vor allem nach der Körpergröße eingeteilt (i-Size/Norm R129), ältere Sitze nach Gewichtsklassen. Grob gibt es:

  • Babyschale für die Kleinsten – immer entgegen der Fahrtrichtung,
  • Kleinkindsitze für das Folgealter, möglichst lange rückwärtsgerichtet (Reboarder),
  • Sitzerhöhungen mit Rückenlehne für größere Kinder, bis der Gurt allein passt.

Sicher befestigen

Eine feste Verbindung über Isofix erleichtert den korrekten Einbau und verringert Fehler. Achte darauf, dass der Sitz fest sitzt, der Gurt straff und flach verläuft und – wichtig – keine dicke Jacke unter dem Gurt steckt.

Rückwärts ist sicherer

Je länger Dein Kind rückwärtsgerichtet fährt, desto besser ist der Kopf-Nacken-Bereich bei einem Aufprall geschützt. Reboarder sind daher besonders empfehlenswert.

Häufige Frage

Wann darf mein Kind ohne Kindersitz fahren?

In Deutschland brauchen Kinder bis 12 Jahre oder 150 cm Körpergröße einen geeigneten Kindersitz oder eine Sitzerhöhung.

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