Geburtstermin – Berechnung, Genauigkeit und Überschreitung

Sobald die Schwangerschaft feststeht, gibt es eine Frage, die alle bewegt: Wann kommt das Baby? Der errechnete Geburtstermin gibt eine Orientierung – ist aber nur eine Schätzung. Hier erfährst Du, wie er berechnet wird und warum kaum ein Baby pünktlich kommt.

So wird der Termin berechnet

Klassisch erfolgt die Berechnung mit der Naegele-Regel: erster Tag der letzten Periode plus sieben Tage, minus drei Monate, plus ein Jahr. Daraus ergibt sich ein Termin rund 40 Wochen nach der letzten Regel. Per Ultraschall lässt sich der Termin in den ersten Wochen oft noch genauer bestimmen.

Warum kommt kaum ein Baby pünktlich?

Nur ein kleiner Teil der Kinder kommt tatsächlich am errechneten Tag zur Welt. Als völlig normal gilt eine Geburt im Zeitraum von drei Wochen vor bis zwei Wochen nach dem Termin – also etwa zwischen der 37. und 42. SSW. Der errechnete Termin ist somit ein Richtwert, kein Stichtag.

Was passiert bei Überschreitung?

Wird der Termin überschritten, ist das meist kein Grund zur Sorge. Ab etwa der 41. SSW finden engmaschigere Kontrollen statt (häufiger CTG und Ultraschall). Bei deutlicher Übertragung wird die Geburt eingeleitet, um das Baby sicher auf die Welt zu holen.

Häufige Frage

Wie genau ist der errechnete Geburtstermin?

Er ist eine gute Orientierung, aber keine Garantie. Die meisten Babys kommen in den zwei Wochen rund um den Termin zur Welt.

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