Die Geburt ist geschafft – und trotzdem zieht es noch einmal im Bauch: Nachwehen sorgen dafür, dass sich Deine Gebärmutter zurückbildet. Sie sind unangenehm, aber sinnvoll. Hier erfährst Du, was dahintersteckt und was Dir Erleichterung verschafft.
Warum gibt es Nachwehen?
Nach der Geburt muss sich die Gebärmutter von der Größe eines Balls wieder auf ihre normale Größe zusammenziehen. Genau das bewirken die Nachwehen. Besonders spürbar werden sie oft beim Stillen, weil das dabei ausgeschüttete Hormon Oxytocin die Kontraktionen anregt.
Wie stark sind Nachwehen?
Beim ersten Kind sind sie meist mild, bei weiteren Geburten häufig deutlich kräftiger. In der Regel lassen sie nach einigen Tagen spürbar nach.
Was hilft?
- Wärme: eine Wärmflasche auf dem Bauch entspannt.
- Bewegung und Entleerung der Blase: eine volle Blase verstärkt die Nachwehen.
- Bauchlage: ein kleines Kissen unter dem Bauch kann lindern.
- Bei Bedarf Schmerzmittel: stillverträgliche Mittel nach Rücksprache mit der Hebamme.
Häufige Frage
Sind Nachwehen ein gutes Zeichen?
Ja. Sie zeigen, dass die Rückbildung in Gang ist. Mehr zur Erholung liest Du im Beitrag zum Wochenbett.