Milcheinschuss – was passiert und was hilft

Ein paar Tage nach der Geburt geht es plötzlich los: Die Brüste werden voll, schwer und spannen – der Milcheinschuss ist da. Das kann unangenehm sein, ist aber ein gutes Zeichen dafür, dass die Milchproduktion in Gang kommt. Hier erfährst Du, was dabei passiert und was Dir Erleichterung verschafft.

Was passiert beim Milcheinschuss?

In den ersten Tagen nach der Geburt bekommt Dein Baby die wertvolle Vormilch (Kolostrum). Etwa am zweiten bis fünften Tag stellt der Körper auf die reife Milch um – die Brüste füllen sich, werden fester, wärmer und manchmal richtig prall. Auch ein leichtes Spannungsgefühl bis hin zu Berührungsempfindlichkeit ist normal.

Was hilft?

  • Häufig anlegen: Je öfter Dein Baby trinkt, desto besser entleert sich die Brust.
  • Wärme vor dem Stillen: ein warmer Waschlappen regt den Milchfluss an.
  • Kühlen nach dem Stillen: Quark- oder Kühlkompressen lindern das Spannungsgefühl.
  • Sanftes Ausstreichen: bei sehr praller Brust erleichtert es das Andocken.

Wann vergeht es?

Das starke Spannungsgefühl lässt meist nach einigen Tagen nach, sobald sich die Milchbildung auf den Bedarf Deines Babys eingependelt hat. Bleibt die Brust hart und schmerzhaft, achte auf einen möglichen Milchstau.

Häufige Frage

Ist der Milcheinschuss schmerzhaft?

Er kann spannen und empfindlich sein, ist aber meist gut auszuhalten und vorübergehend. Häufiges Anlegen und Kühlen helfen zuverlässig.

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