Das Kondom ist eines der ältesten und vielseitigsten Verhütungsmittel – und das einzige, das gleichzeitig vor sexuell übertragbaren Infektionen schützt. Es ist hormonfrei, überall erhältlich und einfach anzuwenden. Hier erfährst Du, worauf es bei der richtigen Anwendung ankommt.
Doppelter Schutz
Als Barrieremethode verhindert das Kondom, dass Spermien in die Gebärmutter gelangen. Sein großer Vorteil: Es schützt als einziges Verhütungsmittel auch zuverlässig vor Geschlechtskrankheiten wie HIV oder Chlamydien – gerade bei wechselnden Partnern ein wichtiges Argument.
Richtig anwenden
- auf das Haltbarkeitsdatum und ein unbeschädigtes Päckchen achten,
- das Kondom vorsichtig (ohne Fingernägel) öffnen und richtig herum abrollen,
- vorne etwas Platz für das Reservoir lassen,
- nach dem Samenerguss rechtzeitig und festhaltend zurückziehen.
Sicherheit erhöhen
Bei korrekter Anwendung ist das Kondom recht sicher. Anwendungsfehler – Abrutschen oder Reißen – sind die häufigste Ursache für ein Versagen. Wasserbasierte Gleitmittel schonen das Material; ölhaltige Produkte können es dagegen beschädigen.
Häufige Frage
Was tun, wenn das Kondom gerissen ist?
Dann kann die Pille danach eine Schwangerschaft verhindern. Bei Infektionsrisiko ist zusätzlich ein Gespräch mit der Ärztin sinnvoll.