Nach Hause – Endlich Familienzeit

Neugeborenes angeschnallt im Maxi CosiIhr habt es geschafft! Nach einer anstrengenden Geburt und einer kurzen Zeit im Krankenhaus dürft Ihr mit dem Baby endlich nach Hause gehen. Viele Mütter fiebern auf dieses Erlebnis hin, während wieder andere ängstlich in die Zukunft blicken. Immerhin gibt es zuhause keine Kinderkrankenschwestern mehr, die bei der Pflege des Babys behilflich sind. Der Alltag, der auf Dich und Dein Baby wartet, wird Dir erneut Energie abverlangen, da besteht kein Zweifel. Dennoch ist die Heimkunft ein Grund zur Freude. Viele jungen Väter kümmern sich aufopferungsvoll um ihre kleine Familie und bereiten sogar einen liebevollen Empfang mit Blumen und Girlanden. Gehe die ersten Tage und Wochen in Eurem neuen Familienheim entspannt und ruhig an. Die Erwartungen an Dich selbst als Mutter und Hausfrau solltest Du nicht zu hoch setzen, immerhin steht während es Wochenbetts Erholung an oberster Stelle.

Die Vorbereitung für den Heimweg

Das Baby kannst Du nicht einfach so aus dem Krankenhaus mit nach Hause nehmen. Vorbereitung ist hier das A und O. Daher solltest Du schon mehrere Tage vor der Geburt das Babybett, den Wickeltisch und die gesamte Wohnung babybereit gestalten. Zuhause kannst Du dann die vorbereiteten Dinge einfach nutzen und musst Dir keine zusätzliche Arbeit machen. Für den Heimweg aus dem Krankenhaus braucht Dein Baby je nach Jahreszeit mehrere Dinge. Mit einem Strampler, Söckchen und einem Mützchen ist das neue Familienmitglied bereits gut ausgestattet. Während der kälteren Jahreszeiten braucht Dein Baby jedoch unbedingt einen weichen und dicken Anzug, der es vor Kälte schützt. Eine zusätzliche Decke ist ebenfalls sinnvoll.

Achte bei der Bekleidung Deines Babys darauf, es nicht mit Decken und Schichten zu überladen. Der Körper sollte in der Lage sein, etwas Hitze abzugeben, um eine Überhitzung zu vermeiden. Der Nackentest hilft Dir dabei, die richtige Bekleidung zu finden. Ist der Nacken Deines Babys kühl, solltest Du es etwas dicker einpacken. Schwitzt er, solltest Du mindestens eine Bekleidungsschicht entfernen. Ein angenehm temperierter und trockener Nacken ist ein Zeichen optimaler Wärme. Dies gilt auch später im Babybettchen.

Vor dem Nachhauseweg wirst Du Dein Baby im Krankenhaus anziehen. Es lohnt sich, vor dem Verlassen des Krankenhauses noch einmal zu stillen, um das Baby satt und zufrieden mit auf die Heimreise nehmen zu können. Fahrt Ihr mit dem Auto, brauchst Du einen sicheren Babysitz. Das Baby sollte gut angeschnallt werden und mit dem Sitz auf der Rückbank des Fahrzeuges seinen Platz haben. Auch der Sitz muss gut befestigt werden. Dies geschieht entweder mit dem Sicherheitsgurt des Autos oder auch über die ISOFIX Halterungen, die eine solide Verankerung im Fahrzeug ermöglichen.

Ist der Weg von der Klinik nach Hause kurz, kannst Du auch zu Fuß gehen. In diesem Fall solltest Du für Dein Baby einen Kinderwagen bereitstellen, der bequem ausgekleidet ist. Ein natürliches Schaffell ist optimal, um ein gesundes Klima in der Tragetasche oder Wanne zu erzeugen.

Der Abschied von Station

Während der kurzen Zeit im Krankenhaus bauen viele Mütter eine gute Verbindung zu den Krankenschwestern und Hebammen auf. Der Abschied fällt daher häufig schwer. Das Krankenhauspersonal freut sich stets über nette Worte oder eine liebevolle Karte zum Abschied. Möchtest auch Du Deine Wertschätzung zeigen, scheue Dich nicht. Mit Pralinen für die ruhigen Minuten während der Schichten sind Hebammen und Krankenschwestern immer glücklich.

Zuhause bestimmst Du

Erst einmal zuhause angekommen,  fühlen sich Frauen häufig überfordert. Nicht nur der Alltag mit Baby ist vollkommen neu. Da sind auch noch die ganzen Freunde und Verwandten, die sich zum „Babygucken“ angemeldet haben. Schon jetzt scheint das Telefon nicht mehr still zu stehen und an der Tür stehen ständig neue Gäste. Spätestens in einer solchen Situation solltest Du die Notbremse ziehen. Sowohl Dein Baby als auch Du selbst braucht während der Anfangszeit viel Ruhe. Ihr selbst müsst euch zunächst einmal aklimatisieren und zurechtfinden. Niemand wird Dir böse sein, wenn Du den Anrufbeantworter aktivierst und Besucher auf später vertröstest. Sei ruhig ehrlich und teile Deine Überforderung mit.

Hilfsangebote seitens Deiner Familie und auch Deiner Freunde darfst Du natürlich annehmen. Lass ruhig eine Freundin einkaufen und Deine Mutter kochen. Viele sind glücklich, wenn sie in dieser Zeit etwas gutes für Dich tun können. Falscher Stolz ist während des Wochenbetts also absolut nicht angebracht.

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